Eine realistische Markteinschätzung

Ist der Preis zu hoch, finden Sie keine Interessenten für Ihre Immobilie. Ist er zu niedrig, verschenken Sie Geld. Die Frage ist also: Wie ermitteln Sie den Immobilienwert, um einen optimalen Preis zu erzielen? Tobias Krumsiek vom Immobilienzentrum Lemgo gibt Tipps, welche Informationen für eine realistische Marktpreiseinschätzung hilfreich sind.

Wenn Sie Ihre Immobilie vor nicht allzu langer Zeit gekauft haben, nehmen Sie den Kaufpreis als ersten Anhaltspunkt. Falls der Kauf länger zurückliegt, können Sie eine vage Voreinschätzung über die Preise vergleichbarer Immobilien auf unserem Immobilienportal  erhalten. Die genaue Ermittlung des Immobilienwertes hängt von verschiedenen Kriterien ab. Großen Einfluss auf die Immobilienbewertung hat die Lage Ihrer Immobilie. Die Preise unterscheiden sich lokal enorm. Nehmen Sie Vergleiche daher immer nur mit Immobilien in der Nähe vor. Auch der unmittelbare Standort spielt eine Rolle bei der Bewertung. Ausblick, Geräuschkulisse und Lichtverhältnisse beeinflussen zum Beispiel den Immobilienwert und damit den Preis.

Wenn Sie Baugrundstücke bewerten möchten, liefern die Bodenrichtwerte einen Anhaltspunkt. Sie geben an, wie viel ein Quadratmeter Fläche in einer bestimmten Lage durchschnittlich kostet. Weil dabei konkrete Eigenschaften des Grundstücks nicht berücksichtigt werden, können sie aber stark vom eigentlichen Wert abweichen. Darüber hinaus spielt auch der Haustyp wie Einfamilienhaus, Mehrparteienhaus, Reihenhaus, Villa oder Fachwerkhaus eine wesentliche Rolle bei der Immobilienbewertung. Auf den Kaufpreis wirken sich außerdem die Bauqualität, die Qualität und der Zustand von Dach, Bad, Küche und Bodenbelägen aus. Eine besondere Ausstattung wie ein schön angelegter Garten, ein Swimmingpool oder ein Kamin beeinflussen ebenfalls die Preisbewertung.

Heute ist es Pflicht, Interessenten einen Energieausweis vorzulegen. Ein geringer Energiebedarf wirkt sich dabei vorteilhaft auf die Immobilienbewertung aus. Zudem können aufwendige Renovierungen den Wert Ihrer Immobilie erhöhen. Beziehen Sie zum Beispiel Kosten für Rechnungen von Handwerkern in die Immobilienbewertung mit ein.

Der Grundbuchauszug enthält alle Grundbucheinträge zu Ihrer Immobilie. Als Eigentümer bekommen Sie den Auszug beim Grundbuchamt. „Gerne nehmen wir Ihnen den Weg zum Grundbuchamt auch ab und kümmern uns um alle erforderlichen Dokumente“, sagt Tobias Krumsiek.

Mietverträge als Kriterium bei der Immobilienbewertung

Vermietete Immobilien erzielen in der Regel etwas geringere Verkaufserlöse als unvermietete. Ganz wesentlich für die Immobilienbewertung von vermieteten Immobilien sind die Mietverträge. Darüber können sich Interessenten ein Bild machen, ob sich durch den Kauf eine Rendite erzielen lässt. Neben der Höhe der monatlichen Miete ist es wichtig, wie lange die Mieter schon im Haus oder in der Wohnung leben. Sie können von Experten ermitteln lassen, wie sehr sich die Vermietung der Immobilie lohnt. Wer eine Immobilie als Geldanlage kauft, wird den Ertragswert der Immobilie als wichtiger einschätzen als ihren Sachwert.

„Für eine realistische Markteinschätzung ist es hilfreich, unsere Experten in den Immobilienzentren hinzuzuziehen“, empfiehlt Tobais Krumsiek. „Sie kennen sich vor Ort aus, wissen um die regionalen Gegebenheiten und kennen den Markt.“

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